In der neu eröffneten Sportarena Wien steigt wieder eine Supercup Veranstaltung inclusive Rollstuhlbasketball.
Im Vorjahr haben alle 3 Teams den Titel nach Klosterneuburg geholt – dies lässt sich heuer nicht wiederholen. Die Dukes haben es nicht ins Final Four geschafft, die HYLO® Sitting Bulls müssen sich knapp den FlinkStones geschlagen geben – nur den Duchess gelingt die Titelverteidigung
8TF FLINKSTONES GRAZ 1 : HYLO® SITTING BULLS 68:65 (36:32)
Ohne den erkrankten Coach Andreas Zankl starten die Bullen in die Mission Titelverteidigung. Dafür bringen sie erstmals in dieser Saison 10 Spieler aufs Parkett – wieder mit dabei ist auch Ramo Rekanovic.
Zunächst können sich die Steirer ein wenig absetzen, doch speziell durch Körbe von Hayirli und 2 Dreier von Pliska schaffen die Bulls den Ausgleich. Nach dem 1.Viertel steht es 18:17.
Im 2. Spielabschnitt geht es in ähnlicher Tonart weiter: die Steirer legen vor, doch die Klosterneuburger kämpfen sich immer wieder heran. Leider können sie sich für ihre Anstrengungen nicht belohnen. Auf geniale Spielzüge folgen einfache Turnover, manchmal wird in der Verteidigung ein Steirer unter dem Korb übersehen. Aber auch bei den Stones läuft nicht alles perfekt, zur Pause beträgt deren Vorsprung 4 Punkte.
Im 3. Viertel entwickeln sich zunächst leichte Vorteile für die Flinkstones. Mitte des Spielabschnitts haben sie ihren höchsten Vorsprung mit 9 Punkten herausgespielt. Dann drehen die Bullen wieder auf und kämpfen sich sukzessive heran. Mit der Pausensirene stellt Wastian per Buzzerbeater auf 54:52.
In Minute 32 gelingt Rekanovic mit einem ‚and 1‘ der Ausgleich zum 56:56. Und wieder schaffen es die Bulls trotz einiger Möglichkeiten nicht, in Führung zu gehen. Vor den zahlreichen Zuschauern in der Sportarena Wien entwickelt sich eine sehr spannende Schlussphase. 1:17 vor dem Schlusspfiff wird Pliska im Wurf gefoult – der Bonusfreiwurf bringt das 66:65.
50 Sekunden vor Schluss hat Al Naqqash die Chance, die Bullen in Führung zu bringen, scheitert aber ebenso wie Rekanovic beim abschließenden Dreier-Versuch in der Schlusssekunde.
Wie so oft bei Spielen zwischen den Bulls und den Flinkstones entscheiden Nuancen über Sieg und Niederlage – ein getroffener Wurf hier, ein Turnover da. Wie die Statistik zeigt, waren die Bullen im ganzen Spiel nur 0,42 Sekunden in Führung – das 2:0 zu Spielbeginn.
Die Chance auf Revanche gibt es in der Heimrunde am 17.1.2026 in Klosterneuburg.
Skorjanc 18 (10 Rebounds), Demirovic 14 (9 Rebounds, 8 Assists), Destani 11, Stimac 10, Ivanov 8, Edler 7; Pliska 22 (2 Dreier, 6 Rebounds, 6 Assists), Hayirli 20 (6 Assists), Wastian 8, Rekanovic 7, Nestaval 4, Heimbach 2 (5 Rebounds), Al Naqqash 2, Grmela, Nourafza, Jelinek
In der Meisterschaft folgt bereits am 11.1.2026 die nächste Runde in Linz. Die Bullen treffen dabei auf die 8TF FlinkStones Graz 2 und die Carinthian Broncos.
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