Conveen Sitting Bulls

8 Spiele - 8 Siege: Bulls weiter im Vormarsch

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Joachim GustavssonDie Conveen Sitting Bulls machen es dem großen Bruder, den Klosterneuburger Dukes gleich - sie bleiben auch im 8. Spiel der Saison ungeschlagen. Die Dukes allerdings mussten nach 10 Siegen in Folge die erste Niederlage einstecken.

Auch nach der Meisterschaftsrunde am 3. Adventwochenende vor heimischem Publikum in Tulln sind die Bulls als einziges Team noch ohne Punkteverlust und klettern in der Tabelle hinter Prag auf Rang 2 vor - diese haben allerdings 4 Spiele mehr auf ihrem Konto. Zum Auftakt der Runde wurde Tabellenführer Prag mit 79:59 in die Schranken gewiesen und von den Sitting Bulls einmal mehr die Anwärterschaft auf den Meistertitel unterstrichen. Nach einem klaren Sieg über den RSV Basket Salzburg 2 mit 82:39 folgte ein fast ebenso deutlicher Erfolg (80:46) über stark ersatzgeschwächte Wiener, die jedoch auch mit diesem Team Moral bewiesen haben. In der Tabelle hat sich Salzburg nach einem Sieg über Wien an denselben vorbeigemogelt, die Dolphins können sich aber schon in der kommenden Runde bei den Salzburgern revanchieren.

Conveen Sitting Bulls – Prag 79:59 (46:23):

Wie in all ihren drei Spielen an diesem Wochenende starteten die Sitting Bulls sehr souverän und mit einer aggressiven Defense, die den Prager Topscorer Lukas Hartig anfangs sehr gut im Griff hatte. Im Gegensatz zum Spiel gegen die Flink Stones in Runde 3 war das Offensivspiel der Niederösterreicher weitaus weniger statisch – so konnte der wieder ausgezeichnet werfende Neuzugang Joachim Gustavsson die Center Kraft und Prause auf der linken Seite mehrmals gut in Szene setzen.
Die Konsequenz, mit der die Bullen in Halbzeit Eins agierten, hatte die Vorentscheidung schon zur Pause zur Folge – was danach in der von mehreren Wechseln geprägten zweiten Hälfte folgte, erfreute das Herz von Coach Andreas Zankl wohl eher weniger. Die Bullen verloren ihren Rhythmus und ruhten sich etwas gemächlich auf ihrer Führung aus, während Lukas Hartig mit der Verteidigung teilweise Katz und Maus spielte. Dank seiner enormen Größe und seines guten Handgelenks sollte er bei dem letztlich ungefährdeten 79:59-Sieg der Sitting Bulls auf 35 Punkte kommen.
Gustavsson 30, Kraft 11, Wastian 10, Prause 8, Hanisch 6, Riedl 5, Kaufmann 4, Savic 3, Eckerl 2 bzw. Hartig L. 35, Scharf 8, Sperk 7, Brizek 5 (1 Dreier), Sykora 3, Stefanu 1, Hartig P.

Sitting Bulls – RSV Salzburg 82:39 (44:16):

Nach einem ersten Viertel, das vor allem durch harte Verteidigung geprägt war und in dem die Bullen gerade einmal vier Punkte der Salzburger zuließen, stellte Zankl die taktische Verteidigungsvariante um und ließ seine Starting Five Gustavsson, Kraft, Wastian, Kaufmann und Riedl Full Court Press spielen. Vor allem Kapitän Matthias Wastian gelangen einige Steals, die Kraft und Gustavsson in verwertete Fastbreaks ummünzten. 27 erzielte Punkte im zweiten Spielabschnitt bedeuteten abermals die Vorentscheidung zugunsten des amtierenden österreichischen Staatsmeisters bereits zur Halbzeitsirene.
Durch Prause (15 Punkte) und Savic (6) bekamen die Sitting Bulls auch ordentliches Scoring von der Bank. Nach einem Teilergebnis von 23:5 im dritten Viertel schraubten die Niederösterreicher aber die Intensität wieder herunter – das 18:15 im Schlussviertel für die Salzburger rund um Routinier Felix Karl verschönerte das Ergebnis noch etwas aus Sicht der Mozartstädter.
Gustavsson 37, Prause 15, Kraft 10, Savic 6, Kaufmann 5, Wastian 3, Bock, Eckerl, Hanisch je 2, Riedl bzw. Kieweg 10, Karl 8, Allmann, Klee, Riedlecker je 6, Auer 3, Leitner

Conveen Sitting Bulls – ABSV LoFric Dolphins Wien 80:46 (52:15):

Eigentlich konnte man zwischen den Delfinen aus der Hauptstadt und den Bullen ein spannendes und heißes Match erwarten, die lange Verletztenliste der Wiener verhinderte jedoch ein Aufeinandertreffen zweier durchaus ähnlich starker Teams. Bei den Dolphins fehlte Kainz noch nach einer Augen-OP, Loisinger und Reichl waren aufgrund gebrochener Beine nicht verfügbar und Zarling musste aus familiären Gründen in Deutschland bleiben. De facto blieb den Wienern also nur Robert Holdernig als konstanter Scorer, Unterstützung erhielt er fast ausschließlich von Coach Mehmedovic. Auch ohne Full Court Press überrollte die Bullenoffensive in der ersten Halbzeit förmlich die über die gesamte Partie hinweg toll kämpfenden Wiener, 52 Punkte und eine sehr hohe Trefferquote waren durchaus beeindruckend. In weiterer Folge machte sich dann wie schon gegen Prag und Salzburg Inkonsequenz im Spiel der Sitting Bulls breit, die Holdernig mit zwei Dreiern und zahlreichen Fastbreaks dazu nutzte, um den Rückstand seines Teams in der zweiten Hälfte sogar zu verkürzen. Letztlich änderte dies aber am dritten klaren Sieg der Sitting Bulls, die damit weiterhin ungeschlagen in der österreichischen Staatsmeisterschaft bleiben, nichts mehr – im Gegensatz zur dritten Runde war auch eine deutliche Steigerung im Zusammenspiel mit dem schwedischen Neuzugang Gustavsson festzustellen, was die Zuversicht für die Euro-League II im März in Klosterneuburg durchaus steigert.
Gustavsson 36, Kaufmann 11, Kraft 10, Prause 9, Eckerl, Savic, Wastian je 4, Hanisch 2, Bock, Riedl bzw. Holdernig 26 (2 Dreier), Mehmedovic 12 (1 Dreier), Dogan 6, Cansiz 2, Javurek, Selimi

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Challenge Cup
Sitting Bulls - Pilatus Dragons 46 : 54
Lodz - Sitting Bulls 48 : 68
Sitting Bulls - Wolverhampton 42 : 96
Sitting Bulls - Le Cannet 44 : 78
Lodz - Sitting Bulls 46 : 65

Endklassement Meisterschaft

  
1 Sitting Bulls
Flink Stones
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Prag
Carinth.Broncos
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