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Machtdemonstration der Bulls - Wastian verletzt

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Bei der 5. Meisterschaftsrunde und zugleich letzten Vorrunde der laufenden Meisterschaftssaison, die von Pardubice im tschechischen Brünn ausgetragen wurde, waren die Sitting Bulls weiterhin souverän unterwegs. Sie belegen nach zwei Siegen gegen die Flinkstones 1 und Pardubice weiterhin ungeschlagen Platz Nummer 1 in der Tabelle. Einziger Wermutstropfen: Wastian musste bereits im ersten Spiel verletzt vom Court – die Hoffnung lebt, dass er bis zur Euroleague wieder fit ist.

 

Interwetten/Coloplast Sitting Bulls - RBB Flink Stones   72:48 (41:14)
Gleich die erste Begegnung der Interwetten/Coloplast Sitting Bulls war das Spitzenspiel gegen die großen Herausforderer aus der Steiermark, die RBB Flinkstones Graz 1.
Die Grazer erwischten einen rabenschwarzen Start in dieses Spiel. Erst wenige Sekunden vor Ablauf des ersten Viertels gelang ihnen der erste Korb. Die Bulls agierten souverän, Pliska, Dogan und Wastian punkteten hochprozentig.
Auch im zweiten Viertel behielten die Bullen die Oberhand, doch die Steirer fanden langsam ins Spiel. Dass die Highscorer für die Flinkstones zur Pause Kontsch und Fiedler waren, sagt wohl alles. Der Stand zur Halbzeit 41:14 für die Niederösterreicher.
Das dritte Viertel verlief dann ziemlich ausgeglichen, bei den Grazern punkteten endlich auch die großen Spieler, doch die Mannschaft aus Klosterneuburg hielt mit all ihrer Routine dagegen.
Als Wastian im dritten Viertel mit Verdacht auf Fingerbruch ausschied und sich auf den Weg ins Krankenhaus machte, saß der Schock tief. Auch die Steirer litten mit, ist doch Wastian auch Kapitän des Nationalteams, und für den nächsten Tag stand ein Flug zu einem Trainingscamp in die USA auf dem Plan.
Die Defense der Bulls verlief im letzten Spielabschnitt nicht zur Zufriedenheit von Coach Zankl, die Mannschaft musste sich ohne Wastian auch neu ordnen. Die Grazer punkteten in dieser Phase vor allem durch Rekanovic und Steiner nahezu nach Belieben. Das letzte Viertel entschieden die Flinkstones mit +6 für sich, doch der souveräne Sieg der Sitting Bulls war zu keiner Zeit gefährdet.
Erben 21, Dogan 17 (1 Dreier), Wastian 12, Vrba 8, Pliska 8, Hochenburger 4, Toth 2, Naqqash, Eckerl; Rekanovic 19, Steiner 13, Edler 6, Kontsch 4, Fiedler 4, Zorec 2, Penz, Schaschl

WBS Pardubice – Interwetten/Coloplast Sitting Bulls   42:92 (31:38)
Im zweiten Spiel wartete die Mannschaft aus Pardubice, die üblicherweise kein Stolperstein für den Serienmeister ist. Doch aufgrund des Ausfalls von Wastian musste der Spielaufbau komplett umgestaltet werden, und die Niederösterreicher fanden nur schlecht ins Spiel.
Nach dem ersten Viertel führten die Tschechen doch für viele überraschend mit 15:14. Ab dann ließen die Bullen aber nichts mehr anbrennen und besannen sich auf ihre Stärken. Dogan übernahm die Rolle des Spielmachers, Erben und Pliska waren zum Teil gemeinsam am Feld und wurden gut eingesetzt. Ein Pausenstand von 31:38 war die Folge.
Schließlich übernahmen die Niederösterreicher vollends das Kommando, fuhren viele Fastbreaks und ließen beispielsweise im dritten Viertel nur zwei Gegenkörbe zu. Der klare Endstand lautete schließlich 42:92 für die Klosterneuburger.
Sperk 17, Nevecny 10, Slavik 8, Menc 7, Cibelius, Buhr, Votapek, Petr; Erben 32, Dogan 22, Pliska 16 (2 Dreier), Hochenburger 12, Vrba 6, Naqqash 2, Toth 2, Eckerl

Die Sitting Bulls beenden den Grunddurchgang somit ungeschlagen und treffen im Semifinale auf die Rebound Warriors aus Oberösterreich.

Die gute Nachricht kam dann am späten Abend aus dem Lorenz-Böhler-Krankenhaus: Bei der Verletzung von Wastian handelt es sich um keinen Bruch. Der Finger ist ausgerenkt, er wurde geschient und unserem Teamkapitän 4 Wochen Pause verordnet. Wenn alles gut läuft, kann er bei der Euroleague wieder mit von der Partie sein. Jedenfalls konnte er die Reise in die USA mit dem Team antreten.

 

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