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Letzter Platz beim Alpencup

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Eine Woche bevor es für die Sitting Bulls im Europacup ernst wird, fand in der Schweiz der erste Alpencup statt. Ausgerichtet von den Pilatus Dragons, wurden jeweils zwei Spiele gegen die Gastgeber sowie gegen den HSV Varese gespielt. Für die Bullen ging es hier in erster Linie nicht um den Turniersieg, sondern um eine gute Vorbereitung für den Europacup am 10. und 11. März.

Im ersten Spiel gegen die Hausherren befürchtete die gesamte Mannschaft die Auswirkungen der frühen Anreise gleich von Beginn an zu spüren. Es sollte jedoch anders kommen. Gleich von Beginn an konnten die Bullen hohen Druck in der Verteidigung aufbauen und auch auf der anderen Seite ihre Chancen nutzen. So entstand schon nach dem ersten Viertel eine 14-Punkte Führung.
Danach begannen die Schweizer allerdings ihre Offensive anzupassen und fanden immer mehr Löcher in der Verteidigung und auch Würfe seitens der Bullen konnten besser verhindert werden. So konnten sie bis zur Halbzeit auf einen Stand von 34:28 verkürzen und die Grundlage für den späteren Endstand schaffen. In der zweiten Halbzeit sollten sich die anfänglichen Befürchtungen doch noch bewahrheiten und so zeigte sich die Müdigkeit in den Knochen der Sitting Bulls. Die Schweizer fanden immer mehr Zeit für Würfe, was sich insbesodere durch die Quote ihres Point Guards Hausamann zeigte, welche von 0/2 auf 6/8 schoss. Gegen Ende des dritten Viertels konnten die Dragons so einen Vorsprung aufbauen. Dieser Vorsprung schmolz zwar in den letzten Minuten noch, jedoch konnten die Bullen, auch auf Grund der Ausschlüsse von Philipp Hochenburger und Matthias Wastian, die Aufholjagd nicht vollenden und verloren mit 72:77.

Vor dem ersten Spiel gegen den HSV Varese konnte wieder Energie getankt werden, da der Hochball erst für 16:00 angesetzt war. Das war auch im ersten Viertel zu merken, in dem mit den Italienern gut mitgekämpft werden konnte. Diese Ebenbürtigkeit zeigte sich mit einem Stand von 19:21 nach dem ersten Viertel. Im darauf folgenden Spielabschnitt schaffte Varese es, die Bullen zu brechen. Den offensiven Attacken konnte nicht viel entgegengesetzt werden und auch im eigenen Angriff kam man nicht zum Abschluss. Mit einem entmutigenden 28:37 ging es in die Pause. Für die zweite Hälfte des Spiels befürchtete man schon eine noch höhere Niederlage, jedoch konnte durch eine aufbauende Ansprache seitens des Coaches Andreas Zankl wieder Mut gefasst werden. (LOL) Leider reichte es aber nicht zu einem Umschwung in der Partie. Sowohl das dritte, als auch das vierte Viertel verliefen großteils ausgeglichen was sich in Viertelständen von 14:18 bzw. 15:14 niederschlug. Mit einem Endstand von 57:69 wurden zwar nicht alles Erhoffte erreicht, allerdings war dennoch viel Positives mitzunehmen.

Um 20:00 sollte es zum zweiten Aufeinandertreffen mit den Schweizer Hausherren kommen. Die Bullen rollten, aufgrund des knappen Ausganges im ersten Spiel, höchst motiviert auf das Parkett. Auch diesmal sollte es allerdings anders kommen. Im Gegensatz zum ersten Spiel konnten die Niederösterreicher ihren Rhythmus im ganzen ersten Viertel nicht finden. Das wussten die Dragons auszunutzen und schafften es auf 15:8 zu stellen. Im zweiten Spielabschnitt lieferten sich beide Mannschaften einen Schlagabtausch auf Augenhöhe. Weder die Schweizer noch die Österreicher konnten sich absetzten, was zu einem Viertelscore von 18:18 führte. Nach der Pause fand keine der beiden Mannschaften richtig ins Spiel. Auf beiden Seiten wurden hochprozentige Chancen liegen gelassen. Dennoch schafften es die Bullen den Rückstand auf 5 Punkte zu senken und so die Grundlage für einen Führungswechsel zu legen. Das letzte Viertel begann allerdings anders als erwartet. Die Dragons schafften es aus jeder beliebigen Position den Abschluss zu finden, ganz im Gegensatz zu den Bullen. Die Wurfquote von 38% über das gesamte Spiel sprach Bände. Ist der Schlusspfiff sonst eher ein Segen für die Gegner der Sitting Bulls, so war er es diesmal für die Niederösterreicher. Das Spiel endete mit einem Spielstand von 66:48.

Am Sonntag folgte das zweite Spiel gegen die Italiener. Nachdem diese im ersten Spiel einen eher ungefährdeten Sieg feiern konnten, gab es für die Bullen nichts mehr zu verlieren. Im Laufe des ersten Viertels konnte jedoch Varese ihre Klasse unter Beweis stellen und den Spielstand auf 18:13 setzen. Nach diesem unerwartetem Beginn sank die Moral der Bullen, was sich auch im zweiten Viertel deutlich zeigte. Die Mannschaften gingen bei einem Stand von 38:23 in die Halbzeitpause. Zu Beginn der zweiten Hälfte begannen beide Mannschaften zu wechseln, was wieder frischen Wind in die Partie brachte. Der österreichische Serienmeister kam immer mehr in Schwung und schaffte es, besonders durch das Spiel von Yakut Dogan, das Viertel mit 12:23 für sich zu entscheiden. In weiterer Folge waren es auch seine Spielzüge, die in den Bullen wieder Hoffnung aufkommen lies. Diese Hoffnung konnte im letzten Viertel erfüllt werden und so schaffte man es in der letzten Minute den Spielstand auszugleichen. Leider waren es die Italiener welche in der folgenden Verlängerung das Spiel doch noch für sich entschieden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass dieses Wochenende für die Mannschaft aus Klosterneuburg, trotz der 4 Niederlagen, ein erfolgreiches war. Man konnte zeigen, dass man auch auf internationalem Level mithalten konnte und sogar nach ungewohnt vielen und anstrengenden Spielen noch die Energie und Willen zum Sieg aufbringen kann.

 

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Team
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1 Sitting Bulls 30
2 Flink Stones I 24
3 WBS Pardubice 14
4 Flink Stones II 10
5 Rebound Warriors 8
6 ABSV LoFric Dolphins Wien 4