Sitting Bulls

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Sitting Bulls machen das Dutzend voll

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Die Interwetten/Coloplast Sitting Bulls krönen sich in der Finalrunde in der Sporthalle Brigittenau zum österreichischen Rollstuhlbasketball-Staatsmeister der Saison Adam Erben wurde Topscorer der Liga2015/16. Mit zwei Finalsiegen über die Flink Stones (62:53, 60:43) ist es damit der insgesamt 12. Meistertitel, der auf die Kappe der Niederösterreicher geht. Den dritten Platz in der Liga belegt Pardubice durch einem Buzzerbeater von Tomas Nevecny mit 39:37 gegen die Dolphins aus Wien. Bronze in der österr. Staatsmeisterschaft geht aber an die Wiener. Die Rebound Warriors belegen sieglos den fünften und letzten Rang.
Trainer Andreas Zankl war nicht ganz zufrieden mit der Leistung seines Teams. Im Hinblick auf das am kommenden Wochenende bevorstehende Europacup-Finale in Spanien ist eine Leistungsexplosion erforderlich, um gegen Teams wie Hamburg, Varese oder Meaux halbwegs zu bestehen.

Grund zur Freude gab es für die Sitting Bulls auch bei den Auszeichnungen: Topscorer der Liga wurde Adam Erben von den Bulls, der ebenso wie sein Teamkollege Yakut Dogan, Alexander Höglinger (Rebound Warriors), Mike Lackner (Flink Stones) und Hubert Hager (ABSV LoFric Dolphins Wien) ins All-Star-Team der Saison 2015/16 gewählt wurde.

1. Finalspiel: Sitting Bulls – Flink Stones 62:53 (35:24)
Für die Sitting Bulls waren die Weichen natürlich auf Sieg gestellt, zumal man ohne Niederlage und souverän sowohl alle Vorrunden, als auch das Semifinale bestritten hatte. Coach Zankl schickte mit Hayirli, Riedl, Hochenburger, Dogan u. Erben seine etatmäßigen Starting Five aufs Parkett, Grabner, Edler, Theissl, Kontsch und Scherling sollten für die Flink Stones dagegenhalten. Erben eröffnete den im ersten Viertel etwas verhaltenen Korbreigen mit zwei Punkten, gefolgt von seinen Teamkollegen Riedl u. Hayirli. Nach knapp vier Minuten war es dann Kapitän Grabner vorbehalten, für die Flink Stones mit zwei Punkten auch ins Geschehen einzugreifen. Mit zunehmenden Spielverlauf erzwangen die Steirer Fehler um Fehler des Meisters, die sie jedoch nur bedingt ausnutzen konnten. 16:10 nach 10 Minuten - 35:24 zur Halbzeit. Obwohl sich der Abstand in Grenzen hielt und die Stones die Möglichkeiten hatten, diesen zu verringern, glaubte im Publikum keiner so richtig dran, dass sich der Spielstand noch spektakulär ändern könnte. In Minute 33 ließ Kontsch beim Stand von 43:51 noch etwas Hoffnung aufkommen, diese wurden aber spätestens fünf Minuten vor Schluss, als Scherling mit seinem fünften persönlichen Foul vom Feld musste, in seinem Keim ersticken. Mit dazu beigetragen auf seiten der Steirer hat auch die etwas unterirdische Freiwurfquote von 10% (1/10). So war es Riedl, der exakt mit der finalen Sirene den 62:53 Endstand fixierte.
Erben 23 (13 Rebounds), Hayirli 15 (6 Assists), Riedl 8, Dogan 6 (7 Assists, 10 Rebounds), Hochenburger, Demel je 4, Sembera 2, Eckerl, Zankl bzw. Vojic 14, Edler 10, Theissl 9, Grabner, Kontsch je 8, Kopp, Scherling je 2

2. Finalspiel: Flink Stones – Sitting Bulls 43:60
Ein Spiel trennte den alten Meister noch von seiner Titelverteidigung. Genauso wie beim ersten Aufeinandertreffen kamen sowohl die Bullen, als auch die Stones nur langsam in Fahrt - ein Spiegelbild des ersten war auch der Stand vor der ersten kleinen Pause mit 16:10. Dann jedoch läuteten die Niederösterreicher mit einem 14:0-Lauf zum 30:10 die Vorentscheidung ein, bevor die Steirer erst nach knapp 8 Minuten im zweiten Viertel ihre ersten beiden Punkte durch Scherling erzielen konnten. Spätestens beim Halbzeitstand von 35:18 war der Käse gegessen, alles was die beiden Teams danach auch taten - es wurde nie mehr so richtig zum Herzschlagfinale, sondern sah für das Publikum eher wie ein freundschaftliches Aufeinandertreffen aus. Dies spiegelte auch die Foulstatistik wieder - insgesamt fünf Fouls auf Seiten der Bulls standen genauso mickrigen 8 Fouls auf der anderen Seite gegenüber.
Grabner erzielte in Minute 37 die letzten beiden Punkte für sein Team, Hochenburger durfte mit seinen Punkten 4 und 5 den 60:43 Sieg und damit den 12. Meistertitel in der Historie der Sitting Bulls einsacken.
Edler 20, Grabner 9, Theissl 6, Kontsch 4, Kopp, Scherling je 2, Vojic, Schmerlaib, Lackner bzw. Erben 24 (10 Rebounds), Hayirli 15 (6 Assists), Riedl 8, Hochenburger 5, Demel, Dogan je 4, Naqqash, Eckerl, Sembera

Die anderen Ergebnisse:
ABSV LoFric Dolphins Wien – Rebound Warriors 52:41
Rebound Warriors – WBS Pardubice 36:61
WBS Pardubice – ABSV LoFric Dolphins Wien 39:37

Endklassement in der Liga:
1. Sitting Bulls
2. Flink Stones
3. WBS Pardubice
4. ABSV LoFric Dolphins Wien *)
5. Rebound Warriors

*) Bronze in der österr. Meisterschaft

 

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