Sitting Bulls

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Matthias Wastian ist neuer Kapitän

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Nachdem Hannes Kaufmann nach über 9 Jahren den Rücktritt als Kapitän erklärt hatte, wurde vom Team einstimmig auf Vorschlag von Coach Andreas Zankl der 25-jährige Kärntner Matthias Wastian zum neuen Mannschaftsführer des niederösterreichischen Rollstuhlbasketballclubs gewählt.

Matthias Wastian, Student an der TU Wien, kam im Jahr 2002 studienbedingt nach Wien und war ab diesem Zeitpunkt fixer Bestandteil im Team der Sitting Bulls. Zuvor spielte er bei den Carinthian Broncos in seinem Heimatland Kärnten, die zu diesem Zeitpunkt sein Vater Josef Wastian trainierte. Der Guard mit einer Klassifzierung von 2,5 Punkten gilt sicherlich als eines der größten österreichischen Nachwuchstalente und hat mit seiner Schnelligkeit dem Spiel der niederösterreichischen 5-fachen Staatsmeister schon früh seinen Stempel aufgedrückt.

Wastian, der seit 2008 auch im österreichischen Nationalteam als Mannschaftskapitän fungiert, war in der Saison 2006/07 in einem Studienjahr in der spanischen Hauptstadt Madrid auch in der 2. spanischen Liga beim Club CID Casa Murcia Getafe engagiert. Während dieser Zeit konnte er auch Erfahrung im Training mit dem vielfachen spanischen Meister CD Fundosa sammeln.

Wir wünschen Matthias Wastian als Kapitän der Sitting Bulls viel Erfolg!

 

Revanche gegen Wiener Delfine geglückt

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Conveen Sitting Bulls entscheiden spannendes Spiel für sich
Letzte Saison mussten die Conveen Sitting Bulls im Halbfinale im Happyland in Klosterneuburg die einzige und ausgesprochen bittere Saisonniederlage gegen die LoFric Dolphins Wien hinnehmen – am 7. Dezember hatten sie am selben Ort im Rahmen der zweiten Runde der österreichischen Staatsmeisterschaft 2008/2009 die Möglichkeit zu einer kleinen Wiedergutmachung. In der bis dato sicher hochklassigsten Partie in dieser Saison lieferten sich die beiden Teams aus den Nachbarbundesländern ein heißes und bis zum Schluss spannendes Duell, das die Niederösterreicher (ohne Hanisch, Holzreiter, Zankl) letztlich dank der souveräneren Leistung von der Freiwurflinie und einer guten Verteidigung im Schlussviertel 68:61 gewinnen konnten.
Mit diesem Erfolg untermauerten die Bullen ihre Titelambitionen – dass diese Wiener Mannschaft neben dem amtierenden Staatsmeister aus der Steiermark und den Sitting Bulls aber für ein aufregendes Meisterschaftsfinale sorgen wird, erkannte auch jedermann.

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Erfolgreich in die neue Saison gestartet

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Bei der ersten Runde der in einem neuen Modus ausgetragenen Meisterschaft in St. Veit an der Glan konnten die Conveen Sitting Bulls gegen die vermeintlich leichteren drei der fünf Gegner jeweils eindeutige Siege feiern und unterschiedlichste Aufstellungen austesten. An der leider etwas abgespeckte Meisterschaft nehmen ja am Grunddurchgang nur mehr sechs Mannschaften teil – während der letztjährige Meister, die Flink Stones aus der Steiermark, spielfrei hatte und der Vizemeister, die Delphine aus Wien, mit dem RSC Tirol und den Carinthian Broncos an diesem Wochenende nur zwei Gegner zu bezwingen hatte, feierten die körperlich ihren Gegnern klar überlegenen Bullen in allen vier Spielen gegen den RSC Tirol, Hobit Brno und zweimal gegen die Carinthian Broncos jeweils Kantersiege. Damit übernehmen die Niederösterreicher gleich von Beginn weg dank der größeren Anzahl an Siegen die Tabellenführung.
Interessanter wird es wohl am 23. 11., wenn die Bulls auf die anderen beiden Meisterschaftskandidaten aus der Steiermark und aus Wien treffen werden – zwei Duelle, auf die die Sitting Bulls schon ganz gut vorbereitet zu sein scheinen, auch wenn ihnen dann voraussichtlich ebenso wie in der Auftaktrunde der aus Frankfurt zurückgekehrte Thomas Holzreiter fehlen wird. Sehr erfreulich ist jedenfalls die Tatsache, dass sich das 15-jährige Nachwuchstalent Andy Kraft nach nur wenigen Trainings schon sehr wohl in seinem neuen Basketballrollstuhl fühlt und sich mittlerweile als konstant hoch punktender Spieler etabliert hat.

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Rollstuhlhandball-Debüt für die Sitting Bulls

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Im Rahmen des „EHF-Wheelchair-Workshops“ bestritten die Conveen Sitting Bulls für Österreich am 10. und 11. Oktober die ersten inoffiziellen Länderspiele im Rollstuhl-Handball. Als Gegner hatte das „Team Österreich“ ein schwedisches Rollstuhl-Handball-Team zu Gast.

In wenigen Trainingseinheiten wurden handballtaktische Spielzüge eingelernt und das Deckungsspiel ein wenig umgestellt, was der Mannschaft von Andreas Zankl bestens gelang: Die Schweden wurden in beiden Spielen mit schnellem und körperbetonten Spiel abgefertigt, konnten den Österreichern wenig entgegensetzen.

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Tabelle Meisterschaft

Team
Points
1 Sitting Bulls 30
2 Flink Stones I 24
3 WBS Pardubice 14
4 Flink Stones II 10
5 Rebound Warriors 8
6 ABSV LoFric Dolphins Wien 4